Historie

Kraftwerk Ingolstadt

Direkt am Ufer der Donau, sechs Kilometer flussabwärts von Ingolstadt, liegt das einzige reine Ölkraftwerk der E.ON Kraftwerke GmbH auf dem Gebiet der Gemeinde Großmehring und der Stadt Ingolstadt. Der Beginn der Stromerzeugung in Großmehring geht bis auf das Jahr 1965 zurück. Damals wurde die Anlage mit zwei 150 Megawatt Blöcken errichtet, die seit 1994 stillgelegt sind. Heute erzeugen noch zwei 420-Megawatt, die Blöcke 3 und 4, aus den Jahren 1973/74, Strom für die Region. Als Brennstoff kommt im Kraftwerk Ingolstadt überwiegend schweres Heizöl zum Einsatz, das aus den benachbarten Raffinerien in Ingolstadt und Vohburg geliefert wird. Dieser Brennstoff weist besonders gute Heizeigenschaften auf und erzeugt relativ geringe Mengen an Kohlendioxid. Entscheidend für die Wahl des Standortes waren in den sechziger Jahren die Nähe zum Raffineriezentrum Ingolstadt, die Anbindung an die Ölpipeline aus Triest sowie die Lage an der Donau.

Ansicht Kraftwerk 1966

1965
Inbetriebnahme Block 1
Inbetriebnahme Block 2


1973
Inbetriebnahme Block 3


1974
Inbetriebnahme Block 4


1990
Bereits 1990 wurde für Block 4 die Rauchgasreinigungsanlage nachgerüstet. Die Anlage besteht aus drei Teilen: der DeNox (einem Katalysator), dem Elektrofilter und der Rauchgasentschwefelungsanlage REA.


1993
Der Bahnhof gehört zu den modernsten Ölbahnhöfen Europas. Zwei Ölzüge mit jeweils 1.200 Tonnen können hier gleichzeitig entladen werden.


1994
Inbetriebnahme der Rauchgasreinigung Block 3
Stillsetzung der Blöcke 1 und 2


2000
E.ON Kraftwerksgruppe Ingolstadt/Irsching

Weitere Informationen

© E.ON Kraftwerke GmbH 2012