FAQs

Wir haben die wichtigsten Fragen rund um das E.ON-Kraftwerk Ingolstadt für Sie zusammengestellt. Lesen Sie spannende Details über den Standort Ingolstadt.

Wie lange gibt es das Kraftwerk schon?

Wie funktioniert ein Ölkraftwerk?

Was unternimmt das Kraftwerk zum Thema Umweltschutz?

Welchen Stellenwert hat die Arbeitssicherheit im Kraftwerk Ingolstadt?

Woher kommt das Öl?

Was versteht man unter einer Revision?

Wann wird im Kraftwerk gearbeitet?

Welche Temperaturen spielen im Kraftwerksbetrieb eine Rolle?

Wie hoch sind die Kamine des Kraftwerks?


Wie lange gibt es das Kraftwerk schon?
Das Kraftwerk Ingolstadt wurde bereits 1965 vom Bayernwerk mit den Blöcken 1 und 2 erbaut. In den Jahren 1973/74 folgten die Blöcke 3 und 4 mit einer Leistung von jeweils 420 Megawatt. In den Jahren 1990 bzw. 1994 wurden hocheffiziente Anlagen zur Reinigung der bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase für diese Blöcke nachgerüstet. Die Blöcke 1 und 2 sind seit 1994 stillgelegt. Seit 2000 gehört der Standort zur E.ON Kraftwerke GmbH mit Hauptsitz in Hannover.


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Wie funktioniert ein Ölkraftwerk?
In den Ölbrennern wird Heizöl bei 1400 Grad Celsius verbrannt. Auf diese Weise werden heiße Rauchgase erzeugt. Sie bringen Wasser zum Sieden, das im Kessel durch Rohrleitungen fließt. Der entstehende Wasserdampf wird weiter erhitzt und mit hohem Druck auf die Schaufeln der Dampfturbine geleitet, die sich dadurch mit 3000 Umdrehungen pro Minute zu drehen beginnt. Die Dampfturbine ist mit einem Generator gekoppelt, der ähnlich einem Fahrraddynamo mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt. Der Strom wird schließlich über einen Transformator in das Hoch- und Höchstspannungsnetz der E.ON Netz GmbH eingespeist.


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Was unternimmt das Kraftwerk zum Thema Umweltschutz?
Das Kraftwerk Ingolstadt ist ein vorbildliches Beispiel dafür, dass Umweltschutz und Stromerzeugung keine Gegensätze bleiben müssen. Angefangen bei Einsatz modernster Brenner- und Feuerungstechniken wird dem Umweltschutz auch über die hochwirksame Rauchgasreinigungsanlage hohe Priorität eingeräumt. Die Schadstoffemissionen werden damit entscheidend reduziert. Staub um bis zu 80 Prozent, Stickstoffoxide um über 80 Prozent und Schwefeldioxid um über 95 Prozent.

Dem Rauchgas bleibt in Ingolstadt nichts erspart. Zuerst wird es in der DeNox-Anlage mit Hilfe von Ammoniak entstickt und in Stickstoff und Wasserdampf zerlegt. In einer zweiten Station, dem elektrischen Filter, werden die Staubpartikel durch elektrostatische Aufladung aus dem Rauchgas gezogen. Bevor es endgültig ins Freie darf, muss das Rauchgas noch in die REA, die Rauchgasentschwefelungsanlage, dort wird es mit Kalksteinmehl gewaschen. Das enthaltene Schwefeldioxid reagiert hier mit Sauerstoff zu Gips. Dieser Gips wird in der Bauindustrie eingesetzt.


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Welchen Stellenwert hat die Arbeitssicherheit im Kraftwerk Ingolstadt?
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben bei unseren Tätigkeiten höchste Priorität. Denn: "Jeder soll unser Kraftwerk so gesund und sicher verlassen, wie er es betreten hat" - Das ist die Devise an unserem Standort.


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Woher kommt das Öl?
Das schwere Heizöl, das in der Anlage Ingolstadt verbrannt wird, stammt aus den benachbarten Raffinerien und gelangt über eine Pipeline bzw. über Güterzüge auf dem werkseigenen Ölbahnhof ins Kraftwerk. Der Ölbahnhof wurde 1993 erbaut. Es können gleichzeitig zwei Ölzüge mit jeweils 1.200 Tonnen Öl entladen werden. Das Öl kommt unter strengen sicherheitstechnischen Vorschriften in die großen Tanks zur Zwischenlagerung. Das Volumen beträgt 355.000 Kubikmeter.


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Was versteht man unter einer Revision?
Bei einer Revision wird das Kraftwerk auf Herz und Nieren überprüft. Die Revision beinhaltet sämtliche Instandhaltungsarbeiten, um die Anlage betriebsbereit und sicher zu halten.


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Wann wird im Kraftwerk gearbeitet?
Die Warte im Kraftwerk Ingolstadt ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr besetzt. Von der Warte aus wird das Kraftwerk angefahren und während der Betriebsstunden kontrolliert. In Ingolstadt sorgen die Mitarbeiter in vier Schichten dafür, dass das Kraftwerk jederzeit betriebsbereit und damit die Stromversorgung in der Region immer gesichert ist.


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Welche Temperaturen spielen im Kraftwerksbetrieb eine Rolle?
Im Kraftwerk spielen hohe Temperaturen und auch hohe Drücke eine entscheidende Rolle für die Stromerzeugung. Das Öl wird bei rund 1400 Grad verbrannt. Die so genannte Frischdampftemperatur beträgt 535 Grad bei einem Druck von 186 bar.


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Wie hoch sind die Kamine des Kraftwerks?
Die Kamine im Kraftwerk Ingolstadt sind unterschiedlich hoch, der Kamin der nicht mehr in betriebbefindlichen Anlagen Block 1 und 2 ist 200 Meter hoch. Der noch betriebene Kamin für die Blöcke 3 und 4 misst ganze 180 Meter.


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Kontakt

Ansprechpartnerin Öffentlichkeitsarbeit:

Corinna Bremauer
T 0 84 07-87-22 88
F 0 84 07-87-22 56
corinna.bremauer@eon-energie.com

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